DRSC Logo

 

 

  


ZurückZurück

Novation of Derivatives and Continuation of Hedge Accounting

Aktueller Projektstand (24.02.15 / abgeschlossen)
IASB DRSC EU
  Letzte
Veröff.
Kom.-
Frist
Erwartete Veröffentlichung anzuw.
ab
nächste Disk.
im DRSC
Veröffentlichung EFRAG Empfehlung Übernahme anzuw.
ab
  DP ED IFRS      
  Amendment  02.04.13    02/13 06/13 01.01.14   SN-ED    Q3/13 12/13 01.01.14

   
Ansprechpartner(in)
   
   
Projektbeschreibung

Hintergrund 

Der am 28. Februar 2013 veröffentlichte ED/2013/2 resultierte aus einer dringenden Anfrage an das IFRS IC, ob die Novation eines als Sicherungsderivat verwendeten OTC-Derivats zu einer zentralen Gegenpartei - in Folge gesetzlicher oder regulatorischer Änderungen - zur Beendigung des Hedge Accountings verpflichtet.
 
Der IASB schlussfolgerte, dass die Abgangsvoraussetzungen (IAS 39 und IFRS 9) erfüllt sind und somit die Beendigung des Hedge Accounting für diese Sicherungsbeziehung verpflichtend sei. Aufgrund dieses Umstands fürchtete der IASB negative Effekte auf die Finanzberichterstattung, da entscheidungsnützlichere Informationen bei Fortführung der Sicherungsbeziehung erreicht würden. Das Ziel war daher die Schaffung einer Erleichterung durch die Befreiung von der Pflicht zur Beendigung des Hedge Accountings.
 
Kernaussage
 
Mit dem ED/2013/2 sollte eine Erleichterung von der Pflicht zur Beendigung des Hedge Accountings geschaffen werden. Sofern die Novation auf eine gesetzliche oder regulatorische Pflicht zur „Zwischenschaltung“ einer zentralen Clearingstelle zurückzuführen ist und keine über die Novation hinausgehenden Änderungen an den Konditionen des Derivats vorliegen, sollte eine Fortführung der Sicherungsbeziehung ermöglicht werden.

Stellungnahmen an den IASB konnten bis 2. April 2013 eingereicht werden. Mit der kurzen Kommentierungsfrist wurde dem Umfang der Änderungen und der angenommenen Dringlichkeit Rechnung getragen.

Der IFRS-FA hat gegenüber dem IASB zum ED/2013/2 Stellung genommen. In der Stellungnahme wurde zwar die vom IASB verfolgte Absicht der Schaffung einer Erleichterung begrüßt, jedoch wurde gleichzeitig darauf hingewiesen, dass die Ausgestaltung der Regelungsvorschläge zu restriktiv ist. Das eigentliche Ziel des IASB würde dadurch nicht erreicht. 

Nach Ansicht des IFRS-FA sollte die Bedingung, dass die Novation durch Gesetze oder Regulierungen verpflichtend war, gestrichen werden. Erst dadurch ließe sich der Bedarf für eine zeitnahe Erleichterung decken, da die im Zusammenhang mit EMIR bzw. dem Dodd-Frank Act festzustellenden Novationen, aufgrund des bestehenden „Bestandsschutzes“ von bereits kontrahierten OTC-Derivaten, freiwillig durchgeführt wurden bzw. werden.

Nach Erörterung der eingegangenen Stellungnahmen veröffentlichte der IASB am 27. Juni 2013 den finalen Standard. In diesem wird der - u.a. vom IFRS-FA - geäußerten Kritik an den zu restriktiven Anforderungen des ED Rechung getragen. Demzufolge wird insbesondere das Kriterium der verpflichtenden Novation gestrichen. Die zu erfüllenden Anforderungen zur Inanspruchnahme der Erleichterung belaufen sich letztendlich auf die Übertragung des Vertrags auf eine zentrale Gegenpartei oder eines ihrer Mitglieder, wobei die Änderungen der vertraglichen Regelungen nur solche Bereiche betreffen dürfen, die im Rahmen der Novation notwendig sind.

Nächste Schritte

EFRAG´s Endorsement Advice erfolgte am 15. Juli 2013 und das positive Votum des ARC am 5. September 2013. Die Übernahme in europäisches Recht (Endorsement) ist am 19. Dezember 2013 mit der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt vollzogen worden.

 

 

   
 
Sitzungen zum Projekt

Zur Übersicht

 
   

 

Letztes Update: 24.02.2015 13:16:15, zimniok

ZurückZurück

 

Copyright © 1999-2021, Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) e.V. Alle Rechte vorbehalten.